Darum geht's:

Nachdem im Brief von der Stadtverwaltung an den Förderverein FZA mitgeteilt wurde, dass der Betrieb von spezialisierten Werkstätten mit Kursangebot nicht mehr als städtische Aufgabe betrachtet werde, gründete sich aus Mitgliedern des Fördervereins eine Arbeitsgruppe mit dem Ziel, die Zukunft der Freizeitanlage nachhaltig zu sichern.

Auf dieser Webseite informieren wir über den aktuellen Stand und wie sich die Bevölkerung für die Freizeitanlage einsetzen kann.

Aktueller Stand

Die städtischen Prioritäten bedrohen die FZA in ihrer Existenz. So wurden bei der FZA in jüngster Zeit…

  • personelle Weggänge (vor allem Fachleute) nicht ersetzt. Sie bilden die Basis der Ateliers und Werkstätten.
  • Fachpersonal zu Gunsten von anderen sozio-kulturellen Projekten abgezogen. (Jugendarbeit, Quartierarbeit, Aufsuchende Sozialarbeit, Altenarbeit usw.)
  • die Öffnungszeiten reduziert – damit wird die Funktion der FZA als sozio-kultureller Treffpunkt geschwächt und zunehmend unattraktiv.
  • die Werbung und Kommunikation für die Freizeitanlage praktisch eingestellt.
    (kein gedrucktes Kursprogramm, Plakatständer anders genutzt, Webseite im Vergleich zu z.B. Jugendarbeit schwach gehalten, Stelle in der Grafik/Kommunikation nicht erstetzt, usw)
  • städtische Schliessungspläne angedacht – diese sehen für die qualitativ hoch ausgestatteten Werkstätten und Ateliers der FZA keinen Raum mehr vor.

Die FZA ist seit fast 50 Jahren fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Wädenswil für alle Generationen und sozialen Schichten.
Ihr darf das Fundament nicht entzogen werden

Das sind unsere Ziele

Nach aktuellen Plänen der Stadt Wädenswil und der Dienststelle Soziokultur soll die Freizeitanlage in ihrer jetzigen Form nicht mehr lange bestehen bleiben. Da das Budget jedoch in der Soziokultur verbleiben und vermehrt in den Quartieren eingesetzt werden soll, ist dadurch keine Entlastung des städtischen Budgets zu erwarten.
Vielmehr sollen die umfangreich ausgestatteten Werkstätten und Ateliers teilweise für Kinderateliers in neuen Angeboten in den Quartieren ausgeschlachtet werden und der Rest einer privaten Betreiberin überlassen werden. Finanziellen Unterstützung für einen privaten Betrieb oder Verein ist nicht vorgesehen.

Die neu entstandene Arbeitsgruppe, die sich aus Mitgliedern des Fördervereins zusammensetzt, setzt sich grundsätzlich und mit Vehemenz gegen einen solchen Zerfall und die geplante Schliessung der Freitzeitanlage ein.

Wir wollen den Status Quo aber auch kritisch hinterfragen und die Bevölkerung im Prozess integrieren. Darum findet zwischen Sommer- und Herbstferien ein Anlass statt, bei dem Ideen und Wünsche diskutiert werden sollen. Das Datum wird in Kürze hier publiziert und soll auch per Newsletter an die Interessierten versendet werden.

Im Anschluss daran wird von der Kerngruppe das weitere Vorgehen festgelegt und eine konkrete Forderung an die Stadt gestellt.

Die Zeit ist knapp und trotzdem braucht es nun etwas Zeit um diesen Weg des Prozesses zu gehen.

Was fordern wir jetzt?

Wir befinden uns mitten im Austausch mit Politikerinnen und Politikern, der Dienststelle Soziokultur und der Bevölkerung. Eine konkrete Forderung werden wir nach diesem Prozess formulieren. Daher ist unsere aktuelle Forderung bescheiden:

Wir fordern von der Politik und der Dienststelle Soziokultur, dass
sie der Bevölkerung von Wädenswil und den Nutzern der Freizeitanlage die Zeit für diesen Prozess gewähren.

Zudem sollen abgebaute Leistungen sofort rückgängig gemacht und auf weitere abbauende Massnahmen verzichtet werden.

Egal ob die Zukunft der Freizeitanlage in einem städtischen oder privaten Angebot ihre Fortsetzung findet: Sie hat es keinesfalls verdient, heruntergewirtschaftet und dadurch unattraktiv gemacht zu werden, indem man Leistungen kürzt, die Kommunikation einstellt und Fachpersonal nicht ersetzt.

Fakten

Das müssen sie wissen.

Nächste Schritte

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Was ist die FZA?

Lassen Sie sich von diesem tollen Angebot begeistern und kommen Sie vorbei!