fAKTEN

Die FZA wurde in den siebziger Jahren von einem privaten Verein gegründet und von diesem bis 2011 mit viel Herzblut und Engagement betrieben. 2012 wurde sie in die städtische Verwaltung integriert. Heute ist die FZA ein Ort der Begegnung, des Handwerks und des kreativen Austauschs. Damit ist sie für viele Besuchende ein fester und sinnstiftender Bestandteil ihrer aktiven Freizeitgestaltung.

Für Wädenswil ist der Betrieb der FZA, gleich wie bei den Sportanlagen oder dem Unterhalt von Spielplätzen, keine zwingende öffentliche Aufgabe. Sie ist allerdings ein wesentlicher Standort-Asset, welches zu einem lebenswerten und lebendigen Wädenswil beiträgt und das soziale Zusammenleben aktiv fördert.

Facts & Figures

Bis zum Start des Projekts Soziokultur und dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat die FZA Dutzende Veranstaltungen wie z.B. das maimai-Kinderfest, die Kreativtage oder Theaterveranstaltungen durchgeführt. Zudem wurde ein vielfältiges Angebot an Ateliers und Werkstätten geboten, welches selbstständig genutzt werden konnte, um eigene Ideen zu verwirklichen. In den Ateliers und Werkstätten treffen Besuchende auf qualifizierte, professionelle Festangestellte, welche tatkräftig und anleitend zur Verfügung stehen und zusammen mit externen Kursleiter*innen jährlich rund 70 Kinderkurse und 150 Erwachsenenkurse anbieten. Ausserdem lädt das Kafi mit Getränken und Knabbereien zum Verweilen ein.

+ 6 festangestellte (385 Stellen-%)
+ 100 Freiwillige
 = 21‘000 nutzer*innen der freizeitanlage

 

gute mischung

Wertvolle Infrastruktur

8 WErkstätten und ateliers
4 weitere nutzbare räume
1 angrenzender spielplatz und fussballwiese

Atelier-gruppe betreuT den montag abend
Holzwurm-Gruppe betreuT den montag abend
kerzenziehen-gruppe im nov und dez
spunti-Gruppe festwirtschaft bei veranstaltungen

100 freiwillige

Finanzen

Bis zur Eingliederung 2012 wurde die FZA von der Stadt mit einem Beitrag von Fr. 760‘000 unterstützt (davon Fr. 600‘000 für den Personalaufwand). Danach hat die FZA ihre Kosten als Beitrag zugunsten gesunder städtischer Finanzen bereits auf Fr. 600‘000 reduziert. Heute ist der finanzielle Beitrag nicht mehr klar ersichtlich, da die FZA im Budget der Dienststelle Soziokultur geführt wird.

Die Freizeitanlage soll allen offen stehen. So kostet ein Tageseintritt für die Werkstätten und Ateliers pro Tag 5.- (Kinder 2.50) – ohne Material und spezieller Maschinen.

Diese Einnahmen durch Eintritte usw. decken ca. 1/3 der Kosten. 2/3 der Kosten fallen der Stadt und somit dem Steuerzahler an. Dies entspricht ca. 1 Steuerprozent.

Kostenteiler

Förderverein

Der „Förderverein FZA“ wurde aus dem ehemaligen Betreiberverein gegründet und unterstützt die Freizeitanlage personell und auf Projektebene auch finanziell. Zum Beispiel wurde der letztjährige „Winterzauber“ mit Glühwein, Christbäumen und zauberhafter Beleuchtung finanziert und aufgebaut.

Schätzen Sie die Dinge, nicht nach ihrem Wert, sondern nach ihrer Bedeutung.”

Gabriel García Márquez – Schriftsteller (1927-2014)